- und warum ich jetzt „schwierig“ bin.
Um mich selbst und mein Leben zu verstehen, muss man vielleicht ganz vorne anfangen. Bei mir wurde es zwar nie offiziell diagnostiziert, aber während meiner Therapie gab es von den Ärzten eine klare Vermutung: Mein Gehirn tickt neurodivergent – irgendwo in der Richtung ADHS, gepaart mit einer überdurchschnittlich hohen Intuition, einer extrem starken Empathie und der Vermutung auf einen sehr hohen IQ, also eine Hochbegabung.
Heutzutage wird in diesem Zusammenhang auch oft von Begriffen wie „emotionaler Intelligenz“ gesprochen. Das ist zwar gerade wieder neu modern, klingt für viele oft zu psychologisch angehaucht und für alteingesessene, sture oder engstirnige Menschen heißt es dann schnell: „Ah, heute wird auch alles psychologisiert!“ Bis zu einem gewissen Grad bin ich da sogar derselben Meinung – vieles wird heute extrem plattgeredet.
Aber ich benutze diese Begriffe nicht, um mich wichtigzumachen. Ich stehe nun mal auf Fakten und Wissen. Ich bin extrem wissbegierig, befasse mich tief mit den Dingen und drücke sie dann so aus, wie sie wirklich sind. Und vor allem: Ich nutze diese Diagnosen nicht als Ausrede. Ich bin niemand, der sich hinstellt und sagt: „Ich habe PTBS oder ADHS, deswegen bin ich so und du musst das jetzt akzeptieren.“ Ich entschuldige damit gar nichts. Ich nutze dieses Wissen nur, weil ich verstehen will, wie ich funktioniere, um im nächsten Schritt um Verständnis zu bitten. Ich suche immer die Mitte und bitte um ein echtes Miteinander – aber genau dieses gemeinsame Arbeiten auf Augenhöhe ist heutzutage verdammt schwer zu finden.
Dieses Gehirn zu haben, ist allerdings nichts, was ich erzähle, weil es „cool“ klingt oder weil ich mich für etwas Besseres halte. Im Gegenteil: Oft fühlt sich das Ganze eher wie ein Fluch an. Es bedeutet, dass ich hundert Millionen Sachen gleichzeitig im Kopf habe. Dass ich schneller denke als viele andere, komplexe Themen im Schlaf verstehe, während ich mich mit simplen, rein logischen Alltagsdingen manchmal schwertue.
Ich spüre und weiß oft schon im Voraus, was mein Gegenüber sagen will. Das führt zu einer meiner größten Baustellen, an der ich seit einiger Zeit unheimlich hart arbeite: Menschen aussprechen zu lassen. Mein Kopf ist oft schon drei Schritte weiter, und ich musste mühsam lernen, mich extrem zu zügeln, um andere nicht ständig zu unterbrechen oder gar nicht erst zu Wort kommen zu lassen. Ich mache das nie aus Absicht oder Egoismus – mein Gehirn läuft einfach nur auf Hochtouren und bevor ich vergesse — rede ich.
Dieser ständige Filterverlust bedeutet für meinen Körper puren Stress. [Das hat sich auch durch Ärzte über meine Therapie Jahre bestätigt – mein Körper ist im DauerAlarmModus] Es gibt Tage, da sitze ich da, weine und bin einfach nur unendlich traurig darüber, dass ich so bin, wie ich bin. Dann tut diese Welt mir einfach nur weh. In solchen Momenten wünsche ich mir nichts sehnlicher, als ein bisschen „einfacher“ gestrickt zu sein. „Dümmer“ ist vielleicht das falsche Wort, aber ihr wisst, was ich meine: Ich wünschte mir oft, ich wäre ein bisschen lockerer im Kopf, würde weniger denken, weniger analysieren, weniger intensiv fühlen und könnte das Leben einfach so nehmen, wie es ist. Ohne diesen permanenten Sturm im Kopf.
Als Mensch mit so einem Gehirn suchst du automatisch nach Tiefgang. Du brauchst tiefgründige Gespräche, um dein Hirn zu füttern. Doch die Realität ist: Wenn du so anders tickst, wirst du in dieser Welt oft nicht akzeptiert. Du stößt ständig an Grenzen. Und genau da fängt meine Geschichte an.
Wenn Kommunikation zum Minenfeld wird
Kennt ihr diese Momente, in denen sich die Geschichte zum gefühlt hunderteinzigsten Mal wiederholt? Du hast eine Sache angesprochen. Einmal, zweimal, dreimal. In der Familie, in der Beziehung oder im Freundeskreis. Und nach Wochen stellt man fest: Es hat sich absolut gar nichts geändert.
Und dann kommt er wieder: Dieser ganz bestimmte Unterton in der Stimme des anderen. Dieser unterschwellige Vorwurf, der dich triggern soll oder die geschlagene Stimme, die dir ein schlechtes Gewissen macht.
Früher gab es bei mir in so einem Moment nur eine Richtung: Frontalangriff. Ich bin sofort ausgerastet, bin laut und unsachlich geworden. Ich habe meine ganze Energie in diesen emotionalen Explosionen verpulvert. Heute weiß ich: Meine Energie ist mir zu schade, um sie an Situationen zu wissenschaften, die es einfach nicht wert sind und ich möchte ja auch niemanden verletzen — mir tut es selbst unfassbar weh, wenn ich anderen weh tue, ich fühle das doppelt so stark und kann damit nicht wirklich umgehen.
Mein neuer Move – und die alte Falle
Wenn ich heute merke, dass der Ton kippt, mache ich etwas, das mich unfassbare Selbstbeherrschung kostet: Ich drehe mich um und gehe. Ich nehme mich aus der Schusslinie, um mein ohnehin schon reizüberflutetes System runterzufahren und nicht wieder in das alte Muster zu verfallen.
Das bedeutet übrigens auch, dass ich über die Jahre lernen musste, mein eigenes Ego massiv zu zügeln. Durch mein schnelles Denken und meine unfassbar starke Schlagfertigkeit fällt mir sekundenschnell der perfekte, messerscharfe Konter ein. Ich weiß genau, wie verbal stark ich bin. Ich weiß, dass ich mein Gegenüber mit nur drei Sätzen komplett schachmatt setzen und ins psychologische Knockout befördern kann. In meinem Umfeld wurde das schon mal als verbale „Brechstange“ betitelt – weil ich die Dinge eben extrem direkt und wuchtig auf den Punkt gebracht habe.
Seit über fünf Jahren – also seit 2020 – arbeite ich nun schon verdammt hart an mir selbst. Jeden einzelnen Tag. Ich habe gelernt, diese Brechstange mittlerweile so sanft wie nur irgendwie möglich zu halten, und ich bin darin schon richtig gut geworden. Ich bin natürlich noch lange nicht perfekt, aber ich versuche immer mein Bestes.
Das Ventil: Warum ich den Sport und meine Strukturen brauche
Ein riesiger Teil dieser täglichen Arbeit ist übrigens meine Bewegung. Ich mache extrem viel Sport. Für die Außenwelt sieht das oft so aus, als würde ich das alles nur für meine Optik tun. Natürlich gehört das auch dazu – es wäre eine Lüge, wenn ich behaupten würde, die Optik wäre mir egal. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich aus einer schweren Essstörung komme. Das war alles Teil meiner intensivsten Therapiephase, denn ich trage einen ganzen Rucksack an Diagnosen mit mir herum: PTBS inkl. Traumafolgestörungen, die Essstörung etc. Gewisse Dinge davon habe ich über die Jahre mühsam gelernt und akzeptiert.
Aber der Sport und meine festen Routinen, oder auch mein Aufräumen [wenn ich sauber mache, habe ich im Leben die Ordnung, die ich im Kopf nicht habe] sind heute so viel mehr als nur Körperarbeit. Es geht mir dabei um Strukturen und Kontrolle. Mein Alltag, mein Training, meine Ernährungspläne, mein Putzen, selbst die Erledigungen, die ich bewusst zu Fuß mache – das ist meine feste Regelung, meine Ordnung im Gehirn. Ich brauche diese verlässlichen Strukturen zwingend, um meinen Tag überhaupt leben und bewältigen zu können. Wenn mir da jemand ungefragt reingrätscht bzw mich dauernd da rausholt - bewusst, bricht meine innere Sicherheit weg.
Zusätzlich ist die Bewegung meine wichtigste Impulsregulation. Wenn man mich in die Enge treibt und ich kein Ventil habe, fällt es mir unheimlich schwer, mein inneres Aggressionspotenzial und diese verbale Brechstange zu zügeln. Das Training hilft mir, den Druck abzulassen, bevor es knallt. Ich verstehe oft einfach nicht, warum es in Gesprächen mit Mitmenschen überhaupt immer erst so weit kommen muss, dass man in die Enge getrieben wird – aber genau das lerne ich eben auch gerade zu akzeptieren.
Das Frustrierende ist nur: Die Leute sehen diese harte, tägliche Arbeit an mir selbst nicht. Oder sie wollen sie mir nicht glauben – denn geglaubt wird einem in dieser Position eh wenig. Man wird lieber weiter nach dem alten Schema beurteilt. Wenn man im Gehen den Raum verlässt, fliegt einem meistens trotzdem noch ein Spruch hinterher: „Ah, jetzt ist das wieder erledigt. Hauptsache, du bist fein raus." klar es geht wieder mal nach deinen Kopf“ etc.
Und wenn man sie später darauf anspricht, kommt meistens die Standard-Ausrede: „Ja, ich habe es ja nicht so gemeint! Wir reden halt nach Gefühl, man darf sich halt nichts dabei denken."Seid nicht so empfindlich, ich bin halt so“
Aber mit meinem Gehirn denke ich mir nun mal etwas dabei. "Ich bin halt so“ [spiegel diese Aussage dann gerne - weil eigentlich habe ich die Einstellung, dass "Ich bin halt so" nur die Ausrede ist um nichts ändern zu "müssen" ergo : 'kein Entgegenkommen' ] Ich spüre die Untertöne sofort. Und ich frage mich eben: Warum kann man sich nicht in der Mitte treffen? Warum kann nicht jeder ein Stück von seinem Stolz und seinem Ego runterschrauben? Wenn ich das dann aber sachlich klären will, kommt prompt der Stempel „Klugscheißerin“, obwohl ich einfach nur ein echtes Miteinander suche.
Das „Egal was ich tue, es ist falsch“-Dilemma
Es zieht sich wie ein roter Faden durch mein ganzes Leben: Egal was ich mache, es ist falsch.
- Bin ich impulsiv und laut, bin ich die Unbeherrschte.
- Gehe ich der Situation aus dem Weg, bin ich die Ignorante oder die Eingeschnappte.
- Schweige ich und ziehe mich zurück, bin ich komisch
- Bitte ich um Verständnis, bin ich egoistisch und immer muss sich alles um mich drehen.
Lange Zeit dachte ich, mein tief sitzendes Schuldproblem käme nur aus meinen toxischen Ex-Beziehungen. Aber so langsam verstehe ich, dass es ein Haufen aus allem ist, wie mein Leben bisher gelaufen ist – einfach, weil ich schon immer „anders“ kommuniziert habe als die breite Masse. Man fühlt sich irgendwann komplett fehl am Platz, weil man am Ende immer diejenige ist, die die Schuldkarte zugeschoben bekommt.
Mir ist auch mittlerweile klar geworden — dass sich meisten solche Menschen auf toxische/narzisstische Partner einlassen [ da diese Menschen Meister des Blendens sind, handeln sie wie Schauspieler und verkaufen sich perfekt ins Bild — bis dann natürlich die Maske fällt und das wahre ICH zum Vorschein kommt. Aber mal im Ernst; achtet mal drauf welche Menschen euch erzählen, dass sie viel in Partnerschaften erlebt haben — es sind meistens diejenigen, die dann als Antwort hören; "Wie kann das sein grad du, die so gscheit is und alles vorher checkt, häh? oder die Frauen die hören: "Bitte was wollte die denn von so einen" Na , schon mal bemerkt? Crazy paradox, oder?
Mein Schutzschild: Die geliehene Oberflächlichkeit
Früher war ich eine richtige Tratschtante. Ich habe es geliebt, alles zu erzählen, über alles zu sprechen – das war meine Art, Verbindung zu Menschen aufzubauen. [ Damit bin ich btw. auch schon sehr oft auf die Fresse geflogen] Heute bin ich ruhiger geworden und halte die Dinge in manchen Situationen bewusst oberflächlich, selbst im der engeren Umfeld oder Familie.
Versteht mich nicht falsch: Wie gesagt, vom Grundwesen her bin ich ein extrem tiefer Mensch. Ich liebe Tiefgang und suche mir auch gezielt die Menschen aus, mit denen ich tief reingehen kann. Aber ich musste lernen, mein Herz und meine Nerven zu schützen. Diese Oberflächlichkeit ist nicht mein wahres Ich – sie ist mein Schutzschild. Es ist meine Art, in dieser Gesellschaft zu funktionieren und friedlich zu koexistieren, bevor ich wegen der ständigen Missverständnisse gar nicht mehr funktioniere. Ich erzähle nicht mehr alles, um mir die Enttäuschungen zu ersparen.
Auf der Suche nach Gleichgesinnten: Willkommen im Alien-Club
Weil diese Welt oft so anstrengend ist, suche ich mittlerweile ganz gezielt nach Menschen, Orten oder auch einfach nur Inhalten, bei denen ich mich endlich verstanden fühle. Ich suche nach dem Gefühl: Hier gehöre ich hin. Für Außenstehende klingt das oft so, als würde ich mich nur noch auf eine Sache/Menschen fokussieren oder mich abschotten. Aber in Wahrheit suche ich einfach nur nach Gleichgesinnten.
Ich nenne mich selbst spaßhalber immer ein Alien. Und das Beste daran? Ich bin nicht allein. Meine beste Freundin tickt haargenau wie ich, und wir sagen wirklich oft, wir sind wie zwei Aliens auf dieser Welt. Vor ein paar Jahren sind 2, 3 Freundinnen dazugekommen, die genau in dasselbe Muster passen. Wir sind heute unsere ganz eigene, kleine Alien-Crew. Warum? Weil wir uns gegenseitig blind verstehen.
Für Fremde wirken wir im Alltag oft widersprüchlich. Reden wir offen, hält man uns für „obergscheit“. Sind wir ruhig, gelten wir sofort als „unsympathisch“ oder „faul“. Niemand sieht oder versteht, was im Hintergrund in unseren Köpfen eigentlich abläuft. Wenn die Menschen da draußen einfach mal offen zuhören würden – wirklich offen, ohne sofort zu bewerten –, dann würden sie vieles verstehen. Sie würden endlich mal eine andere Perspektive einnehmen können, statt immer nur verurteilen zu wollen. Wir werden oft nicht mal vom engsten Umfeld verstanden - deshalb klammert man sich dann gerne aneinander (denn hier fühlt man sich sicher)
Warum ich bei Beziehungen so vorsichtig bin – und was ich mir wirklich wünsche
Genau das ist auch der Grund, warum ich mir heute bei Partnerschaften so schwer tue – nicht im Sinne von niemanden kennenlernen, sondern weil ich extrem vorsichtig geworden bin. Ich schaue dreimal hin, wen ich in mein Leben lasse. Mein Kopf läuft schnell, meine Gefühle sind intensiv [positiv ebenso] und ich brauche jemanden, der das versteht.
Man kann in einer Beziehung alles ändern und jede Krise meistern – aber nur, wenn beide Seiten daran arbeiten. Wenn nur einer kämpft, fährt man gegen die Wand. - [ Diese Einstellung haben heutzutage die wenigsten ]
Trotz all der Narben habe ich die Hoffnung nie aufgegeben. Ich wünsche mir einen Partner, der mein Gegenpol ist. Jemanden, der bedingungslos hinter mir steht – selbst wenn ich mal Scheiße baue. Jemand, bei dem Loyalität ganz großgeschrieben wird und der mich auch mal verteidigt, selbst wenn der Gegenwind aus dem eigenen Umfeld kommt. Ein Partner, der ehrlich zu mir ist, mit dem man reden und ja, natürlich auch mal streiten kann. Bonny & Clyde Duo halt — Partner in Crime
Ich wünsche mir jemanden auf meiner Wellenlänge – vielleicht auch einen Mit-Alien. Ich akzeptieren natürlich auch seine Welle und versuche diese zu ergänzen. Vielleicht sind wir dann für andere Augen „komisch“ oder es heißt: „Ah, die beiden "packln" nur noch miteinander, die gibt es nur noch im Doppelpack.“ Aber ich glaube, genau diese Pärchen haben etwas verstanden. Sie flüchten sich nicht voreinander, sondern ineinander. Sie machen so viel gemeinsam, weil sie sich untereinander am wohlsten und am sichersten fühlen – wie ein Kind in einem geborgenen Zuhause. Es ist keine ungesunde Abhängigkeit, sondern die bewusste Entscheidung, die Zeit mit dem Menschen zu verbringen, bei dem das eigene, laute Gehirn einfach mal zur Ruhe kommen und sein darf.
Genau deshalb bin ich jetzt so vorsichtig. Ich erzwinge nichts mehr. Aber ich bin nicht verschlossen. Ich weiß: Wenn da draußen jemand kommt, bei dem mich genau dieses tiefe Gefühl von Sicherheit und echtem Zuhause einholt, dann schaltet sich die Angst ab. Dann werde ich mich voll und ganz darauf einlassen. Wann dieser Punkt kommt? Das überlasse ich ganz entspannt dem Leben. Aber wenn ich das Gefühl habe — da ist was da — dann gehe ich voll rein, auch wenn ich verliere oder es nicht erwidert wird. NO RISK - NO SUCCESS (bezieht sich auf alles im Leben )
Mein sicherer Hafen
Bis dieser Mensch kommt, habe ich meine Engel – meine Ladies aus dem Alien-Club, bei denen ich genau so sein kann, wie ich bin. Aber sie sind im Alltag nicht dauerhaft da. Und so bin ich viel auf mich allein gestellt.
Mittlerweile bin ich am liebsten mit mir allein.
Mein Alleinsein ist heute mein sicherer Platz geworden. Ein Ort, an dem mein neurodivergentes Gehirn nicht ständig bewertet wird. Ein Ort, an dem ich nicht gegen unberechtigte Schuldgefühle kämpfen muss und niemand meine Worte verdreht.
Es ist ein harter, oft schmerzhafter Lernprozess, sich umzudrehen und die giftigen Kommentare hinter seinem Rücken verhallen zu lassen. Aber wenn „schwierig“ zu sein bedeutet, dass ich meine eigenen Grenzen schütze und mein tiefgründiges Herz für die Menschen und den Partner aufspare, die es wirklich zu schätzen wissen...
... dann bin ich ab jetzt verdammt gerne schwierig.
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Nicht alles im Leben bedarf einer Erklärung. Wichtig ist, dass man selbst reflektiert und für sich Entscheidungen im Leben trifft, die einem gut tun.
Ich selbst z.B. habe gemerkt, dass ich manches aus einer alten Beziehung und somit schlechten Erfahrungen in eine neue Beziehung projiziert hatte. Dass die Beziehung ähnlich ungesund war, wie die andere, wurde erst am Ende deutlich. Heute bin ich froh diesen Weg gegangen zu sein, denn dies öffnete mir noch mehr die Augen. Ja, man wird vorsichtiger, was aber nicht bedeutet, dass man sich nicht öffnen kann, wenn es wirklich jemand ernst meint.
Vieles worüber wir gesprochen hatten, bewahrheitet sich nun und Alleinsein ist gar nicht so schlecht. Und der Sport tut nicht nur meinem Körper gut, sondern auch meinem Gehirn, das dann wenigstens für diesen Moment etwas ruhiger ist. Leider gibt es immer wieder Menschen, die andere aufgrund ihres Verhaltens und Äußeren beurteilen und verurteilen, ohne diesen Menschen zu kennen. Wir gehen ja irgendwie die ähnlichen Wege und ich bin froh zu sehen, wo ich hinkommen werde.
Danke für Alles. ❤️
Lieb dich Schatz ❤️
So schön erklärt und geschrieben P. das A.